Dr. med. Ute Seeland

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hessische Str. 3-4
10115 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:
Hessische Str. 3-4

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Außenstandort

Medizinische Klinik für Kardiologie, Campus Benjamin Franklin (CBF)

Expertise

Habilitandin am Institut für Geschlechterforschung in der Medizin

Fachärztin für Innere Medizin, Anerkennung als GendermedizinerinDGesGM®.

Dozentin für die VL 5 „Geschlechterunterschiede bei Krankheitsentstehung und –ausprägung“ im 9. Semester (M35) und die interdisziplinäre VL „Grundlage der Epidemiologie, des Screenings und der Prävention von Tumorerkrankungen“ im 6. Semester (M19: Neoplasie als Krankheitsmodell) des Modellstudiengang Medizin der Charité

KIT Dozentin im 6. und 9. Semester des Modellstudiengang Medizin der Charité

Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM®)LINK: https://www.dgesgm.de/ und

stellvertretende Sprecherin der AG28 der deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) LINK:  https://dgk.org/ueber-uns/arbeitsgruppen/ag28-gendermedizin-in-der-kardiologie/

Durch die Deutsche Gesellschaft für arterielle Gefäßsteifigkeit (DeGAG®) anerkanntes „Messzentrum für arterielle Gefäßsteifigkeit". DeGAG Webseite „Service/ Messzentren“ LINK: https://www.degag.eu/patienten/

ESC Task Force Mitglied zur Erarbeitung der Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen in der Schwangerschaft. Erste Leitlinienveröffentlichung 2011 und update 2018.

 

Projekte: 

  • Präventionsforschung / Klinische Forschung

5 -Jahres Follow-up Berliner Frauen Risikoevaluations Studie (BEFRI II - 2019)

Projekt zur prospektiven Evaluation der arteriellen Gefäßsteifigkeit und diastolischen Dysfunktion bei Frauen.

Von einer diastolischen Dysfunktion sind ~30% der westlichen weiblichen Bevölkerung betroffen. Trotz intensiver Bemühungen eine kurative Therapie für die fortgeschrittene Form der diastolischen Dysfunktion bzw. diastolischen Herzinsuffizienz zu etablieren, gibt es bisher keinen Therapieansatz, der mit einer Verbesserung der diastolischen myokardialen Funktion einhergeht. Daher spielen möglicherweise präventive Maßnahmen in Zukunft eine zentrale Rolle.

Zeitraum: 01.07.2019 – 30.06.2020

Hintergrund: Berliner Frauen Risikoevaluations Studie (BEFRI I - 2014)

Querschnittsstudie zur Evaluation von Herz-Kreislauferkrankungen in der weiblichen Allgemeinbevölkerung von Berlin.

GendAge Studie Teilprojekt

GendAge - "Geschlechtssensitive Vorbeugung kardiovaskulärer und metabolischer Krankheiten bei älteren Erwachsenen in Deutschland"

Ein Teilprojekt der GendAge Studie untersucht die arterielle Gefäßfunktion und echokardiographisch die Myokardfunktion von Frauen und Männer > 65. LJ. Bei einer älter werdenden Bevölkerung ist die Kenntnis zur physiologischen Alterung des arteriellen Gefäßsystems und die echokardiographischen Normwerte bei einer kardiovaskulär gesunden Kohorte zur Abgrenzung von Pathologien wichtig.

Zeitraum: 2018- 2020

BASE II – Einfluss von Sexualhormonen auf die arterielle Gefäßsteifigkeit

Kooperationsprojekt mit Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Nephrologie (Dr. Maximilian König) und dem Interdisziplinären Stoffwechsel-Zentrum der Charité (Prof. Ilja Demuth, Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen).

Die arterielle Gefäßsteifigkeit (AStiff) ist ein Hauptproblem bei der Entwicklung von Bluthochdruck. Kardiovaskuläre Risikofaktoren führen zu einem vorzeitigen Verlust der Gefäßelastizität. Geschlechterspezifische Unterschiede bei der Entwicklung der AStiff wurden bisher nicht ausreichend untersucht. Ziel dieser Studie war es, die Alters- und Geschlechterunterschiede unter Berücksichtigung des Einflusses endogener und exogener Sexualhormone auf die arterielle Gefäßfunktion mit Hilfe der Pulswellenreflektion zu untersuchen.

Zeitraum: 2018-2019

NobCAD - LIFE Heart study (5-Jahres follow-up)

DZHK Kooperationsprojekt mit der Universität Leipzig (Prof. Dr. Joachim Thiery) und dem IMISE Leipzig (Prof. Dr. Markus Scholz) zur Prävalenz und klinischen Charakterisierung der nicht-obstruktiven koronaren Herzerkrankung (NobCAD).

Die Studie untersuchte Geschlechterunterschiede bei nicht-obstruktiver koronarer Herzerkrankung (NobCAD).

Zeitraum : 2016- 2018

Takotsubo Kardiomyopathie (Stress-Kardiomyopathie)

Synonym: BEHERS

Einfluss von mentalem Stress auf die Gefäßfunktion bei Frauen mit Takotsubo Kardiomyopathie im Vergleich zu kardiovaskulär gesunden Probandinnen.

Kooperationsprojekt vom GIM mit Prof. Pieske, Prof. Falk und Prof. Heim. Studienärztin: Dr. Ute Seeland

Zeitraum: 2016-2017

 

  • Lehrforschung

Genderwissen in der Ausbildung von Gesundheitsberufen (GewiAG)

Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Projektsprecherin: Dr.med. Ute Seeland

Das Ziel dieses Projektes ist es, ein Gutachten zu erstellen zu Handlungsfeldern und potentiellen Hindernissen bei der Integration von geschlechterspezifischen biologischen und soziokulturellen Lehr- und Lerninhalten in die Rahmenlehrpläne und Ausbildungskonzepte folgender Gesundheitsberufe: Pflege, Physiotherapie und Medizin

LINK: Flyer

Zeitraum: 2019-2020

Weiterentwicklung und Automatisierung einer Datenbank zur Suche von Literatur in PubMed mit geschlechtersensiblen Inhalten (New GenderMedDB)

LINK: http://gendermeddb.charite.de/

Zeitraum: 2018-2019

Analyse von Lernmaterialien zur Vorbereitung auf das medizinische Abschlussexamen

Zwischen April und August 2017 wurde unter der Leitung von Dr. Ute Seeland eine systematische quantitative und qualitative Analyse der Lernmaterialien, die am häufigsten in Deutschland und in den USA von den Studierenden zur Vorbereitung auf die medizinischen Abschlussexamina genutzt werden, durchgeführt (e-Learning Materialien von der Firma AMBOSS © 2017 und der USMLE, STEP 1 LECTURE NOTES 2017 von KAPLAN MEDICAL.) Das Lernmaterial thematisierte fast ausschließlich die biologischen Geschlechterunterschiede. Auffällig war, das fast vollständige Fehlen von Lehrinhalten zu dem Einfluss des soziokulturellen Geschlechts auf Gesundheit und Krankheitsentstehung.

Open Access Link: https://doi.org/10.1177/2382120519894253

Zeitraum: 2017- 2018

Entwicklung und Implementierung einer eLearning Plattform „eGender“

 LINK:http://egender-neu.charite.de/de/ - Zurzeit Update der Inhalte der Webseite

eGender Webseite mit eLearning Modulen in deutscher und englischer Sprache für Studierende der Humanmedizin höherer Semester, Master Studierende der Gesundheitsberufe und KollegInnen in der ärztlichen Weiterbildung und Niederlassung sowie WissenschaftlerInnen in der Gendermedizin

Mitarbeit bei der Entwicklung eines Deutschen Curriculums Gendermedizin

LINK Deutsches Curriculum:

www.gender-curricula.com/literatur/literaturliste detailansicht/?tx_p2gc_pi2%5Buid%5D=18&tx_p2gc_pi2%5Bcase%5D=52&tx_p2gc_pi2%5Bprint%5D=1&tx_p2gc_pi2%5Baction%5D=show&tx_p2gc_pi2%5Bcontroller%5D=Curriculum&cHash=b01dfa3c6759c43ea2068245706bc07b

 

  • Preise und Auszeichnungen

DGK-Posterpreis der Jahrestagung 2019

wurde verliehen an Dr. Ute Seeland für die Poster-Präsentation „Assoziationen von oraler Kontrazeption mit Pulswellenreflektion und arterieller Gefäßsteifigkeit“.

LINK: https://www.dgesgm.de/index.php/auszeichnungen

DÄB Wissenschaftspreis 2019

Dr. med. Ute Seeland vom Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) der Charité in Berlin hat den Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB) 2019 erhalten. Der Preis würdigt ihre Forschungsarbeit „Geschlechterunterschiede bei der arteriellen Pulswellenreflektion und der Einfluss endogener und exogener Sexualhormone: Ergebnisse der Berliner Altersstudie II“.

LINK: https://www.aerztinnenbund.de/Wissenschaftspreis.0.287.1.html


Weitere Informationen

Ausgewählte Publikationen:

Geschlechterunterschiede- Arterielle Gefäßfunktion und diastolische Myokardfunktion

  • Seeland U, Demuth I, Regitz-Zagrosek V, Steinhagen-Thiessen E, König M. Sex Differences in Arterial Wave Reflection and the Role of exogenous and endogenous Sex Hormones - The BASE-II Cohort. J of Hypertension 2020. JH-D-19-00915_31102019  4.209 Impact Factor
  • Nauman AT, Teren A, Zeynalova S, Thiery J, Regitz-Zagrosek V, Scholz M, Seeland U. Nonobstructive Coronary Artery Disease at Angiography and Gender-Specific Indicators for Cardiovascular Events: 5-Year Follow-Up of the LIFE Heart Study. J Womens Health 2019 Nov 26. doi: 10.1089/jwh.2019.7730. 2.009 Impact Factor
  • Seeland U, Brecht A, Nauman AT, Oertelt-Prigione S, Ruecke M, Knebel F, Stangl V, Regitz-Zagrosek V. Prevalence of arterial stiffness and the risk of myocardial diastolic dysfunction in women. Biosci Rep. 2016 Oct 27;36. PubMed PMID: 27653526. 2.446 Impact Factor

 

ESC Guidelines

  • Regitz-Zagrosek V, Roos-Hesselink JW,  Bauersachs J,  Blomström-Lundqvist C, Cífková R, De Bonis M, Lung B, Johnson MR,  Kintscher U,  Kranke P,  Lang IM ,  Morais J, Pieper PG,  Presbitero P,  Price S,  Rosano GMC, Seeland U,  Simoncini T,  Swan L,  Warnes CA. ESC Scientific Document Group, 2018 ESC Guidelines for the management of cardiovascular diseases during pregnancy: The Task Force for the Management of Cardiovascular Diseases during Pregnancy of the European Society of Cardiology (ESC), European Heart Journal, Volume 39, Issue 34, 07 September 2018, Pages 3165–3241, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehy340

 

Gendermedizinische Lehre

  • Schluchter H, Nauman AT, Ludwig S, Regitz-Zagrosek V, Seeland U. Quantitative and Qualitative Analysis on Sex and Gender in Preparatory Material for National Medical Examination in Germany and the United States. J Med Educ Curric Jan 2020 doi: 10.1177/2382120519894253. Open Access
  • Seeland U, Nauman AT, Cornelis A, Ludwig S, Dunkel M, Kararigas G, Regitz-Zagrosek V. eGender-from e-Learning to e-Research: a web-based interactive knowledge-sharing platform for sex- and gender-specific medical education. Biol Sex Differ. 2016 Oct 14;7:39. PubMed PMID: 27785342.  3.237Impact Factor

 

Grundlagenforschung – Myokardfibrose und Herzinsuffizienz

  • Seeland U, Schäffer A, Selejan S, Hohl M, Reil JC, Müller P, Rosenkranz S, Böhm M. Effects of AT1- and beta-adrenergic receptor antagonists on TGF-beta1-induced fibrosis in transgenic mice. Eur J Clin Invest. 2009;39:851-9. PubMed PMID: 19522835. 3.37 Impact Factor
  • Van Linthout S*, Seeland U*, Riad A, Eckhardt O, Hohl M, Dhayat N, Richter U, Fischer JW, Böhm M, Pauschinger M, Schultheiss HP, Tschöpe C. Reduced MMP-2 activity contributes to cardiac fibrosis in experimental diabetic cardiomyopathy. Basic Res Cardiol. 2008, 103: 319-27. PubMed PMID: 18347835. *contributed equally 5.90 Impact Factor
  • Seeland U, Selejan S, Engelhardt S, Müller P, Lohse MJ, Böhm M. Interstitial remodeling in beta1-adrenergic receptor transgenic mice. Basic Res Cardiol. 2007;102:183-93. PubMed PMID: 17122889; PubMed Central PMCID:PMC2779411. 5.90 Impact Factor
  • Seeland U, Haeuseler C, Hinrichs R, Rosenkranz S, Pfitzner T, Scharffetter-Kochanek K, Böhm M. Myocardial fibrosis in transforming growth factor-beta (TGF-beta) transgenic mice is associated with inhibition of interstitial collagenase. Eur J Clin Invest. 2002;32:295-303. PubMed PMID:12027867. 3.37 Impact Factor

 

 


Lebenslauf Dr. med. Ute Seeland

1989 - 1995Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin, Philipps-Universität Marburg und Georg-August Universität Göttingen
12/1995 – 11/1997ÄiP und wissenschaftl. Mitarbeiterin an der Franz-Volhard-Klinik, Charité Campus Berlin-Buch und am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
01.06.1997Approbation
22.04.1999Promotion an der Philipps-Universität Marburg
03/1999 – 09/2000Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln
10/2000 – 08/2007Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar
10.05.2007Facharztanerkennung für Innere Medizin
seit 07/2009Wissenschaftl. Mitarbeiterin, DHZB Berlin- Institut für Geschlechterforschung in der Medizin
26.09.2011Anerkennung als Gendermedizinerin DGesGM® durch die Deutsche Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin

 




Forschungsprofil


Vernetzung