SMART – Systemmedizin basierten Methoden bei Herzversagen

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BMBF, PI: Vera Regitz-Zagrosek, 2015-2018

Partner: DHZB, MDC, Charite, Hasso Plattner Institute, Bayer Technology Services GmbH

Das übergeordnete Ziel der SMART-Studie ist die Etablierung von Systemmedizin basierten Methoden bei Herzversagen (HF). Durch den Einsatz von Modellierungen soll erreicht werden wichtige Informationen aus dem Bereich der Genetik, Proteomik, Zellphysiologie sowie der Bild basierter Modelliierung von Blutfluss und der Myoakardfunktion miteinander zu verbinden. SMART ist eine "Demonstrator"-Studie bei der Modellierungsmethoden entwickelt werden die Informationen aus den Bereichen Genetik, Proteomik, Zellphysiologie, Blutfluss und ventrikuläre Biomechanik miteinander koppeln. Ziel ist es mit diesen Methoden eine verbesserte Vorhersage von individuellen Krankheitsverläufen und der Wirksamkeit von Behandlungskonzepten zu ermöglichen. Die Validität und klinische Relevanz der Methoden soll im Rahmen einer proof-of-concept Studie bei Patienten mit Herzklappenstenose (AS) untersucht werden. Dabei soll es durch den Einsatz der Modellierung möglich sein die Patienten spezifische "Response" auf einen chirurgischen Aortenklappenersatz in Zusammenspiel mit einer pharmakologischen Begleittherapie mit Angiotensinrezeptorblockern (ARB) vorherzusagen. Die Aufgabe von GiM in WP3 ist die Transcriptom- und miRnom-Analyse in nativem und Ang II stimulierten menschlichem Myocard und die Analyse der Effekt von ARB. Dazu werden Expressions­profile der mRNAs und kleinen RNAs in myokardialen Proben durch "next-generation sequencing" charakterisiert und die Effekte von Druckbelastung und der in-vivo Behandlung von AS Patienten mit ARB bestimmt.