Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung

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Prof. Vera Regitz-Zagrosek ist Koordinatorin des Projektes "Cardio-Berlin", unter dem die Partner des Standortes Berlin des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) ihre Herz-Kreislauf– und Stoffwechselforschung gebündelt haben. Berlin ist mit der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) einer von insgesamt sieben Standorten des DZHK, dessen Ziel es ist, durch enge Zusammenarbeit mit den Kliniken, die Ergebnisse der Grundlagenforschung schnell in die Praxis umzusetzen. "Cardio-Berlin" fokussiert sich auf Prävention und darüber hinaus auf die Erforschung von Geschlechterunterschieden bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu arbeiten Kliniker und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammen und setzen modernste molekulargenetische Methoden und Bildgebungsverfahren sowie ganzheitliche Ansätze (Systembiologie) ein.

Frauen haben bei Herzinsuffizienz (HF) eine bessere Prognose als Männer und auch die relative Bedeutung von Risikofaktoren und das Ansprechen auf Therapie unterscheidet sich. Die Arbeitsgruppe des GiM postuliert aufgrund eigener und externer Vorbefunde, dass 17β-Estradiol und/oder seine Rezeptoren den Ca2+-Stoffwechsel und die Kontraktilität im Herzen geschlechtsspezifisch regulieren und zu Geschlechterunterschieden im kardiovaskulären System beitragen. Wir wollen die beteiligten Mechanismen aufklären, um neue Zielstrukturen für die Therapie zu gewinnen.

DZHK - Geschlechterunterschiede bei Herzinsuffizienz

BMBF, PI: Vera Regitz-Zagrosek, 2012-2018

Partner: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK), Standort Berlin

Um weitere Fortschritte in der Herz-Kreislauf-Forschung zu erzielen, wird die patientenorientierte, interdisziplinäre Forschung mit großen Studien, Kohorten und Biobanken immer wichtiger. Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) finden Wissenschaftler die Möglichkeiten für solche Forschungsprojekte. Wichtigstes Ziel des DZHK ist es, neue Forschungsergebnisse möglichst schnell allen Patienten in Deutschland verfügbar zu machen und Therapien sowie die Diagnostik und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen voranzutreiben. Frau Prof. Vera Regitz-Zagrosek ist Sprecherin des DZHK-Standortes Berlin, eines von sieben Standorten in ganz Deutschland. Der Standort Berlin, repräsentiert durch die Partnerinstitutionen Charité - Universitätsmedizin Berlin, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB), Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und Robert-Koch-Institut (RKI) fokussiert sich auf die Erforschung von Erkrankungen des Myokards, des vaskulären Systems sowie auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus werden Geschlechterunterschiede bei der Entstehung und Manifestation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie geschlechtsspezifische Therapiemöglichkeiten untersucht. Dazu arbeiten Kliniker und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammen und setzen modernste molekulargenetische Methoden und Bildgebungsverfahren sowie ganzheitliche Ansätze (Systembiologie) ein. Frauen haben bei Herzinsuffizienz (HF) eine bessere Prognose als Männer und auch die relative Bedeutung von Risikofaktoren und das Ansprechen auf Therapie unterscheidet sich. Die Arbeitsgruppe des GiM postuliert aufgrund eigener und externer Vorbefunde, dass 17β-Estradiol und/oder seine Rezeptoren den Ca2+-Stoffwechsel und die Kontraktilität im Herzen geschlechtsspezifisch regulieren und zu Geschlechterunterschieden im kardiovaskulären System beitragen. Wir wollen die beteiligten Mechanismen aufklären, um neue Zielstrukturen für Therapien zu gewinnen. Diese Untersuchungen werden durch kleine Kooperationsprojekte mit DZHK-Wissenschaftlern anderer Standorte ergänzt, in denen die Arbeitsgruppe von dort angebotene "Shared Expertisen" nutzt. Im Gegenzug bietet die Arbeitsgruppe selber 2 "Shared Expertisen" für andere Wissenschaftler an. Ausserdem bietet die Gruppe ihre Expertise im Bereich Tierversuche mit Kleintieren für alle DZHK-Wissenschaftler am Standort Berlin an und hat zu diesem Zweck eine DZHK-Core-Facility mit einem Kleintierecho Vevo3100 etabliert.