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Geschlecht und Diversität

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Forschung zu Geschlecht und Diversität

Im Forschungsbereich „Geschlecht und Diversität“ um Prof. Gertraud (Turu) Stadler untersuchen wir geschlechter- und diversitätssensible Wege zur guten wissenschaftlichen Praxis und Gesundheitsversorgung. Wir bearbeiten folgende Fragestellungen und Themen:

  • Wie können wir Geschlecht und Diversität in Studien erfassen, um die bestehenden Datenlücken zu füllen? 
  • Welche Interventionen sind wirksam um Diversität zu fördern und Diskriminierungen abzubauen?

Leitung Forschungsbereich

Prof. Dr. Gertraud Stadler

Leitung Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)

CVK: Campus Virchow-Klinikum

Foto: Isabel Machado Rios

Aktuelle Projekte

DiGENet

Das Diversity and Gender Equality Network (DiGENet) möchte als langfristig agierendes Ex- pertise-Netzwerk Diversitätsforschende aus dem Berliner Raum zusammenbringen. Angestrebt wird ein interdisziplinärer Wissensaustausch mit dem Ziel, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit zu stärken.
Mit der systematischen Integration von Gleichstellung mit Vielfalt, der Betonung der Praxis und dem doppelten Ziel des Organisationswandels (fix the institution) und des langfristigen Strukturwandels (fix the system) wird DiGENet neue Wege gehen.

Die Berlin University Alliance
Das DiGENet geht aus der Berlin University Alliance (BUA) hervor. Die BUA ist ein Exzellenz- verbund, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert wird. Der Zusammenschluss der vier großen Berliner Universitäten – der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Charité Universitätsmedizin – intendiert eine langfristige Kooperation zwischen den Berliner Institutionen. Daraus ergibt sich in Berlin die außergewöhnliche Gelegenheit, gemeinsame Initiativen zu Diversität und Geschlechtergerechtigkeit in Forschung, Lehre und Strukturen voranzubringen. Ein Anliegen, das die BUA explizit als Ziel ausruft.

Laufzeit: 27.10.2020-30-09.2024

Förderung: Berlin University Alliance (BUA)

Leitung:  Prof. Dr. Gertraud (Turu) Stadler (Charité), Steering Committee 6: Prof. Dr. Martin Lücke (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Ulrike Vedder (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Sabine Hark (Technische Universität Berlin)

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Julius Göbel, Vera Straßburger, Ana Nenadovic

Kooperationspartner: Berlin University Alliance (BUA)
 

Diversity Minimal Item Set (DiMIS)

Ziel ist es, ein kurzes umfassendes Erhebungsinstrument für Diversität zu entwickeln und zu testen.

Laufzeit: 01.08.2020-31.12.2021

Förderung: Berlin University Alliance (BUA), Geschlechterforschung in der Medizin (GIM)

Projektleitung: Prof. Gertraud (Turu) Stadler

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Stephanie Häring, Marie Chesaniuk, Julia Roseman, Tomasz Moschko, Sally di Maio, Vera Straßburger, Matthias Licha

Detoxifying the workplace in cultural institutions

Im Rahmen des Doktorandenprogramms "Gute Arbeit in einer transformativen Welt"  am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zielt diese Arbeit darauf ab, die strukturellen Bedingungen in der Kreativwirtschaft zu beleuchten, die möglicherweise sexuelle Belästigung und Gewalt begünstigen. Das Hauptinteresse liegt dabei auf digitaler oder technologiegestützter sexueller Gewalt. Mit einem Mixed-Methods-Ansatz sollen das Ausmaß des Phänomens sowie mögliche Präventionsmaßnahmen im Längsschnitt untersucht werden.

Laufzeit: Mai 2021- Mai 2024

Förderung: Hans Böckler Stiftung www.boeckler.de/de/index.htm

Projektleitung: Prof. Gertraud (Turu) Stadler

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Carolin Eichhorst

Doktoranden: Marina Fischer

Alle Achtung! Achtung für alle - Ein Programm für ein vorurteilsfreies und wertschätzendes Schulklima

In Schulen kommen Kinder und Jugendliche mit vielfältigen sozialen Identitäten zusammen. Sie unterschieden sich zum Beispiel hinsichtlich ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihrer Religion, ihres Aussehens, ihrer körperlichen und psychischen Fähigkeiten, ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung. Während die daraus resultierenden Diversität in der Schule einerseits immer mehr Anerkennung findet, spiegeln sich andererseits im sozialen Miteinander der Schüler*innen nach wie vor bestimmte Normvorstellung wider, die sich in Vorurteilen und diskriminierenden Verhalten gegenüber einzelnen Menschengruppen äußern. Beispielsweise gehören rassistische, sexistische, homophobe oder körperbezogene Beleidigungen unter Schüler*innen zur Tagesordnung im Schulalltag. Dies kann unter Umständen enorme Auswirkungen auf die Gesundheit und die Schulleistungen der diskriminierten Personengruppen haben.
Im Projekt „Alle Achtung! Achtung für alle“ möchten wir daher ein Präventionsprogramm für Schulen entwickeln, mit dem Ziel, ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Schulklima zu etablieren und damit eine freie Identitätsentfaltung der Schüler*innen zu fördern. Dafür wollen wir zunächst mit Schulsozialarbeiter*innen, aber auch mit Schüler*innen selbst ins Gespräch kommen, um ein Programm zu entwerfen, dass die Bedürfnisse der Schulen aufgreift. Dieses soll dann im weiteren Verlauf des Projekts an Schulen implementiert und evaluiert werden, um zu untersuchen, ob nachhaltig Veränderungen des Schulklimas deutlich werden. 

Laufzeit: 01.01.2021-31.03.2023

Förderung: Universität Tübingen 

PI: Prof. Caterina Gawrilow (Universität Tübingen), Prof. Gertraud (Turu) Stadler

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Tomasz Moschko