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Geschlecht und Diversität

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Forschung zu Geschlecht und Diversität

Im Forschungsbereich „Geschlecht und Diversität“ um Prof. Gertraud (Turu) Stadler untersuchen wir geschlechter- und diversitätssensible Wege zur guten wissenschaftlichen Praxis und Gesundheitsversorgung. Wir bearbeiten folgende Fragestellungen und Themen:

  • Wie können wir Geschlecht und Diversität in Studien erfassen, um die bestehenden Datenlücken zu füllen? 
  • Welche Interventionen sind wirksam um Diversität zu fördern und Diskriminierungen abzubauen?

Leitung Forschungsbereich

Prof. Dr. Gertraud Stadler

Leitung Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)

CVK: Campus Virchow-Klinikum

Foto: Isabel Machado Rios

Aktuelle Projekte

DiGENet

https://www.berlin-university-alliance.de/commitments/diversity/index.html

Laufzeit: 27.10.2020-30-09.2024
Förderung: Berlin University Alliance (BUA)

Leitung:  Prof. Dr. Gertraud (Turu) Stadler (Charité), Steering Committee 6: Prof. Dr. Martin Lücke (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Ulrike Vedder (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Sabine Hark (Technische Universität Berlin)

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Julius Göbel, Vera Straßburger, Ana Nenadovic

Kooperationspartner: Berlin University Alliance (BUA)

Projektbeschreibung:
Das Diversity and Gender Equality Network (DiGENet) möchte als langfristig agierendes Ex- pertise-Netzwerk Diversitätsforschende aus dem Berliner Raum zusammenbringen. Angestrebt wird ein interdisziplinärer Wissensaustausch mit dem Ziel, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit zu stärken.
Mit der systematischen Integration von Gleichstellung mit Vielfalt, der Betonung der Praxis und dem doppelten Ziel des Organisationswandels (fix the institution) und des langfristigen Strukturwandels (fix the system) wird DiGENet neue Wege gehen.

Die Berlin University Alliance
Das DiGENet geht aus der Berlin University Alliance (BUA) hervor. Die BUA ist ein Exzellenz- verbund, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert wird. Der Zusammenschluss der drei großen Berliner Universitäten – der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Charité Universitätsmedizin – intendiert eine langfristige Kooperation zwischen den Berliner Institutionen. Daraus ergibt sich in Berlin die außergewöhnliche Gelegenheit, gemeinsame Initiativen zu Diversität und Geschlechtergerechtigkeit in Forschung, Lehre und Strukturen voranzubringen. Ein Anliegen, das die BUA explizit als Ziel ausruft.
 

Diversity Minimal Item Set (DiMIS)

Laufzeit: 01.08.2020-31.12.2021

Förderung: Berlin University Alliance (BUA), Geschlechterforschung in der Medizin (GIM)

Projektleitung: Prof. Gertraud (Turu) Stadler

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Stephanie Häring, Marie Chesaniuk, Julia Roseman, Tomasz Moschko, Sally di Maio, Vera Straßburger, Matthias Licha
Projektbeschreibung:

Ziel ist es, ein kurzes umfassendes Erhebungsinstrument für Diversität zu entwickeln und zu testen.
 

Detoxifying the workplace in cultural institutions

Laufzeit: Mai 2021- Mai 2024

Förderung: Hans Böckler Stiftung https://www.boeckler.de/de/index.htm

Projektleitung: Prof. Gertraud (Turu) Stadler

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Carolin Eichhorst

Doktoranden: Marina Fischer

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Doktorandenprogramms "Gute Arbeit in einer transformativen Welt"  am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zielt diese Arbeit darauf ab, die strukturellen Bedingungen in der Kreativwirtschaft zu beleuchten, die möglicherweise sexuelle Belästigung und Gewalt begünstigen. Das Hauptinteresse liegt dabei auf digitaler oder technologiegestützter sexueller Gewalt. Mit einem Mixed-Methods-Ansatz sollen das Ausmaß des Phänomens sowie mögliche Präventionsmaßnahmen im Längsschnitt untersucht werden.