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Berliner Expertise-Netzwerk Diversität

Mit Mitteln der Berlin University Alliance ist der Aufbau eines Expertise-Netzwerks zu Diversität und Gender Equality an den Berliner Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen geplant (Laufzeit zunächst bis 2026). Das Netzwerk soll im Sinne des intensiven und interdisziplinären Wissensaustauschs der Berlin University Alliance Forschende aus dem Bereich Gender und Diversität zusammenbringen. 

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Diversity and Gender Equality Network (DiGENet)

Diversität & Gender Equality als ein zentrales Ziel innerhalb der Berlin University Alliance

Diversität und Gender Equality ist eins von insgesamt 8 Zielen der BUA. Daher ergibt sich in Berlin die außergewöhnliche Gelegenheit, gemeinsame Initiativen zu Diversität und Geschlechtergerechtigkeit in Forschung, Lehre und Strukturen voranzubringen.

Über die Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance ist ein Exzellenzverbund, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert wird. Mit dem kooperativen Zusammenschluss der drei großen Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin – sowie der Charité-Universitätsmedizin Berlin beabsichtigt die Berlin University Alliance einen intensiven und langfristigen Wissensaustausch zwischen den Berliner Institutionen. Der interdisziplinäre Zusammenschluss möchte den Universitäten dabei zur Stärkung innovativer Forschung und Lehre verhelfen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Diversität und Diversitätsforschung an den Berliner Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen. Weitere Informationen finden Sie hier https://www.berlin-university-alliance.de

Über das Diversity and Gender Equality Network (DiGENet)

Das Netzwerk soll im Sinne des intensiven und interdisziplinären Wissensaustauschs der Berlin University Alliance Forschende aus dem Bereich Gender und Diversität zusammenbringen. Unser Interesse gilt dem Aufbau eines langfristig agierenden Expertise-Netzwerks. DiGENet strebt dabei einen Wissensaustausch an, der neben universitären auch außeruniversitäre Einrichtungen miteinbezieht.

Auftakt

Die Auftaktveranstaltung des DiGENet fand am Dienstag, 27.10. 2020 von 12 bis 17 Uhr im virtuellem Raum statt. In der Veranstaltung wurden in Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen folgende Fragen zur zukünftigen Gestaltung des Expertise Netzwerks DiGENet diskutiert:

  • Wie wollen wir im Netzwerk zusammenarbeiten?
  • Wie können wir Diversität an den Berliner Universitäten in Forschung, Lehre und Struktur weiter stärken?
  • Wie können wir Diversitätsdefizite sichtbar machen? 

 

Für Fragen und weitere Informationen melden Sie sich gerne unter gender(at)charite.de.

 

Erfolgreicher Aufbau des Forschungs- und Kompetenznetzwerks DiGENET - „Chancengerechtigkeit und Diversität gehören zusammen an einen Tisch.“

Das Netzwerk „Diversity & Gender Equality Network (DiGENet)“ ist inzwischen auf über 220 Expert*innen innerhalb der Berlin University Alliance angewachsen. Bei der nächsten virtuellen Veranstaltung am Donnerstag, 25.3.2021 von 12 bis 17 Uhr können weitere Interessierte sich informieren und ihre Ideen einbringen. Informationen zur Anmeldung finden Sie hier  Gender in Medicine. 

In der letzten Veranstaltung am 19.1.2021 stand im Zentrum, wie innovative Forschung am Exzellenzstandort Berlin vorangetrieben werden kann. Dieses zweite Treffen machte klar: Dies kann nur geschehen, wenn Vielfalt und Diversität auf der Ebene der Forschenden, der Forschungsfragen und der Institutionen berücksichtigt wird. Divers zusammengesetzte Teams können Probleme leichter lösen. Kognitive Diversität ist essentiell, um Lösungen für die Grand Challenges zu finden, die sich die BUA auf die Fahnen geschrieben hat. In Übereinstimmung mit den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen werden hier Schwerpunkte auf die Themen Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Globale Gesundheit gelegt. Dies gewinnt in der aktuellen Krise natürlich noch mehr an Bedeutung.

Das zweite Treffen des DiGENet, das einem erfolgreichen Auftakt im Herbst 2020 folgte, setzte sich zum Ziel, Arbeitsgruppen zu bilden und die transdisziplinäre Zusammenarbeit effektiv zu planen. Dies wäre einer der offenkundigsten Vorteile des DiGENet, sagt die Soziologin Prof. Dr. Sabine Hark (BUA Steering Committee Diversity and Gender Equality). Die Mitglieder des Netzwerkes trafen sich am 19. Januar 2021 wieder im virtuellen Raum, und wurden durch den Input der Ministerialrätin Christina Hadulla-Kuhlmann (Bundesministerium für Bildung und Forschung) inspiriert. Die Ministerialrätin erinnerte daran, dass Forschung und Innovation am Nutzen aller Menschen orientiert werden sollte, unabhängig von Geschlecht, Alter und weiteren Vielfältigkeitsaspekten. Trotz aller Fortschrittlichkeit wäre immer noch zu beobachten, dass Frauen auf dem Weg zur Professur häufiger verloren gingen als Männer. Mehr Perspektivenvielfalt, betonte die Ministerialrätin, würde sich positiv auf die Qualität der Forschung auswirken und einen klaren Mehrwert für Wissenschaft und Gesellschaft erbringen.

Als Beispiel für vielversprechende Initiativen nannte Frau Hadulla-Kuhlmann das Professorinnenprogramm, das Projekt „Innovative Frauen im Fokus“ und eine Studie des Hildegardis-Verein, die Verbesserungsmöglichkeiten für die Situation von Akademikerinnen, die mit einer Behinderung leben, darstellte. Jedoch merkte die Ministerialrätin an, dass noch noch viel Handlungsbedarf bestehe, besonders was Diversity Management jenseits von Gender Equality beträfe. Hier zitierte sie Liz Fosslien und Molly West Duffy: „Vielfalt ist, einen Platz am Tisch zu haben, Inklusion ist, eine Stimme zu haben, und Zugehörigkeit wäre, wenn diese Stimme gehört würde.“ Hier fügte Frau Hadulla-Kuhlmann hinzu: „Chancengerechtigkeit und Diversität gehören zusammen an einen Tisch.“

Frau Prof. Angela Ittel (Vizepräsidentin der TU Berlin) beschrieb die Entstehung der Berlin University Alliance in ihrem Impulsvortrag zu Beginn der Veranstaltung und zeigte sich begeistert, dass sich bereits so viele Akteur*innen im DiGENet zusammengefunden haben. „Es wird viel Diskussion und Beharrlichkeit nötig sein, um in unterschiedlichen Disziplinen sicher zu stellen, nicht nur z.B. Frauen oder People of Color zu integrieren, das ist nicht genug. Auch die Forschungsfragen müssen Vielfalt konsequent mitdenken“, merkte sie an. Und schließlich wäre es wichtig „den gesamten Berliner Forschungsraum beim Thema Diversität und Gender Equality anzusprechen, nicht nur die vier Partnereinrichtungen der Berlin University Alliance, sondern auch die außeruniversitären Einrichtungen.“

Diese Reflektionen waren auch in den Kerngruppenthemen evident. Die Teilnehmenden planten konkrete Maßnahmen, leisteten Begriffsarbeit, diskutierten die Sichtbarmachung von Diversitätsdimensionen mittels besserer Forschungmethodik und Studiendesigns, besprachen geschlechter- und diversitätssensible Unterrichtsgestaltung, und zeigten Transferpunkte zwischen Gender und Diversity und kritische Perspektiven auf. Die Auftaktveranstaltungen des Netzwerkes wurden gemeinschaftlich vom Arbeitsbereich Geschlechterforschung in der Medizin  an der Charité Berlin, den Partnerinstitutionen, und den außeruniversitären Verbündnispartner*innen geplant.

Gertraud Stadler & Anna Henschel

 

Kontakt

Prof. Dr. Gertraud (Turu) Stadler

Charité Campus Virchow-Klinikum

Seestr. 73, Haus 10

13347 Berlin

https://gender.charite.de/

gender@charite.de

 

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