Institut für Geschlechterforschung in der Medizin
Das BMBF geförderte Pilotprojekt “Gender Medicine” soll die aktuellen Kenntnisse in Bezug auf Geschlechter- und Genderspezifik im Rahmen der Grundlagen- und klinischen Forschung definieren.
In Zusammenarbeit mit der Bioinformatik der Charite'-Universitätsmedizin wurde ein Text-mining Programm entwickelt um relevante Fachliteratur zu analysieren. Die anfänglichen automatisierten Treffer werden dann auf ihre Geschlechts- und/oder Genderspezifik hin kontrolliert und systematisch gegliedert. Die Endtreffer werden daraufhin in einer öffentlich zugänglichen Datenbank gespeichert. Relevante Artikel werden weiterhin zusammengefasst, von Fachexperten kontrolliert und weiter entwickelt als Übersichtsarbeiten oder Grundlage für Forschungsprojekte.
Ziel dieses Projektes ist die Definition des Faches und die zukünftige Etablierung von Gender Medizin als eine eigenständige Zusatzbezeichnung im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung. Weiterhin sollte die Analyse der bereits publizierten Forschungsergebnisse helfen, unbeachtete Themen aufzudecken und mögliche Richtungen für zukünftige Projekte vorzugeben. Nicht zuletzt wird die Verbreitung der Ergebnisse und Empfehlungen in Fachkreisen und unter Laien Aufmerksamkeit für das Thema steigern und mögliche Kollaborationen fördern.
| Dr. Sabine Oertelt-Prigione Wiss. Mitarbeiterin t: +49 30 450 539 069 mehr... |
Roza Parol
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